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 LiFi: LED-Licht als Kommunikationsmedium
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LiFi: LED-Licht als Kommunikationsmedium

Wird LiFi eine Revolution im Datenaustausch innerhalb des Reinraums hervorbringen? Die Technologie von LiFi, engl.: light fidelity, kann als LED-Variante von WLAN gesehen werden. Im Gegensatz zu WLAN funktioniert LiFi nicht mit Radiowellen sondern mit Lichtsignalen; es werden LiFi-Signale mit sichtbarem, ultraviolettem und nahinfraroten Licht übertragen. Der Unterschied ist, dass Licht ein viel breiteres Spektrum hat und der Datenaus- tausch wesentlich schneller geht. Lichtgebende Dioden, LEDs, können nämlich pro Sekunde Millionen mal an- und ausgeschaltet werden und pro Zeiteinheit enorme Infor- mationsmengen verschicken: ‚Morsesignale mit einer supersonischen Dimension‘.

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LiFi: LED-Licht als Kommunikationsmedium Wird LiFi eine Revolution im Datenaustausch innerhalb des Reinraums hervorbringen? Die Technologie von LiFi, engl.: light fidelity, kann als LED-Variante von WLAN gesehen werden. Im Gegensatz zu WLAN funktioniert LiFi nicht mit Radiowellen sondern mit Lichtsignalen; es werden LiFi-Signale mit sichtbarem, ultraviolettem und nahinfraroten Licht übertragen. Der Unterschied ist, dass Licht ein viel breiteres Spektrum hat und der Datenaus- tausch wesentlich schneller geht. Lichtgebende Dioden, LEDs, können nämlich pro Sekunde Millionen mal an- und ausgeschaltet werden und pro Zeiteinheit enorme Infor- mationsmengen verschicken: ‚Morsesignale mit einer supersonischen Dimension‘. Das Ein- und Ausschalten von LEDs geht so schnell und mit einer so hohen Frequenz, dass das menschliche Auge die Veränderung des Lichts nicht wahrnimmt. Man sieht also kein Blinken, wenn LiFi eingeschaltet ist. Die über LiFi verschickten Daten können von einem Gerät ausgelesen werden. Das kann auch ein Smartphone sein. Genau wie bei WLAN ist ein Datenaus- tauch in beide Richtungen möglich. Der große Unterschied zu WLAN ist, dass WLAN im Raum bleibt und nicht durch Wände geht. Dies kann ein gerade für Forschungsräume ein Vorteil sein, bei denen die Information im Gebäude bleiben soll, unerreichbar für Hacker. Damit scheint LiFi ideal für hochtechnologische Umgebungen oder die Pharma-Branche, wo es ein stren- ges Sicherheitsregime für Produktion gibt. Die Firma Iso One Cleanroom Lightning hat nun eine LIFi-An- wendung entwickelt um in einem Reinraum Gegenstände exakt zu orten, also eine Art internes GPS. Durch den Einsatz von LiFi auf der Basis von mitgelieferter LED-Beleuchtung, Sensorkommunikation und Apps wird ein Managementsys- tem des Internets der Dinge (IdD) ermöglicht. Mit diesem System, ISOGeo genannt, wird es möglich, Daten einfach zu speichern. Außerdem bekommt das Personal die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt. LiFi hilft auch, Dinge Mit diesem Gerät kann Reinraumpersonal über LiFi Arbeitsanweisungen erhalten. schneller zu lokalisieren und genauer zurückzuverfolgen. Indem Sensoren mit LiFi verbunden werden, wird es möglich ungewünschte Luftbewegungen, Temperatur, Druck und Feuchtigkeit zu beobachten und in Echtzeit festzuhalten. Mit einem speziellen Empfänger können Nutzer und Nut- zerinnen auslesen, was die Satznummer ist, den nächsten Produktionsschritt, Information über den Satz und den Bat- teriestatus. Anhand eines Farbcodes erkennt man, ob eine dringende Handlung erforderlich ist oder nicht. 28 LABinsights | Dezember 2019
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