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 Besonders schmackhafte Tomaten
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Besonders schmackhafte Tomaten

Ruud de Maagd, Forscher beim Pflanzenforschungszen- trum Wageningen, Niederlande, beforscht die Wachstums- regulierung und Fruchtreifung. Dank CRISPR-Cas kann er viel präziser an der Ausschaltung von Genen arbeiten. „Wir benutzen Tomaten als Modelgewächs, wobei wir CRISPR-Cas benutzen um Gene auszuschalten, vor allem Transkriptionsfaktoren, um zu sehen was ihre Funktion ist. Früher haben wir das mit spontanen Mutanten oder RNA-Interferenz gemacht. Der Nachteil davon war, dass es schwierig war, ein Gen vollständig auszuschalten oder ein spezielles Gen auszuschalten, wenn es mehrere Gene gab, die einander sehr ähnelten. Mit CRISPR-Cas geht das viel besser; wir können jetzt viel präziser arbeiten,“ erzählt de Maagd.

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LIFE SCIENCES Besonders schmackhafte Tomaten Das Pflanzenforschungsinstitut Wageningen Plant Research, in den Niederlanden verwendet Tomaten als Modellgewächs um die Vorteile von CRISPR-Cas als Veredelungsinstrument zu beforschen. Ruud de Maagd, Forscher beim Pflanzenforschungszen- trum Wageningen, Niederlande, beforscht die Wachstums- regulierung und Fruchtreifung. Dank CRISPR-Cas kann er viel präziser an der Ausschaltung von Genen arbeiten. „Wir benutzen Tomaten als Modelgewächs, wobei wir CRISPR-Cas benutzen um Gene auszuschalten, vor allem Transkriptionsfaktoren, um zu sehen was ihre Funktion ist. Früher haben wir das mit spontanen Mutanten oder RNA-In- terferenz gemacht. Der Nachteil davon war, dass es schwierig war, ein Gen vollständig auszuschalten oder ein spezielles Gen auszuschalten, wenn es mehrere Gene gab, die einander sehr ähnelten. Mit CRISPR-Cas geht das viel besser; wir können jetzt viel präziser arbeiten,“ erzählt de Maagd. CRISPR-Cas hat die Forschung leider noch nicht viel schneller gemacht. „Wir brauchen jetzt aber viel weniger Pflanzen und damit auch weniger Platz, weil wir in einem viel früherem Stadium wissen, welche die gewünschten Pflanzen sind. Trotzdem brauchen wir immer noch ein halbes Jahr ab dem Beginn der Transfor- mation bis zum Zeitpunkt, an dem wir reife Früchte haben. Das kommt vor allem dadurch, dass wir zwischendurch Pflan- zen aus der Gewebekultur züchten müssen. In Zukunft würde ich gerne die Mutagenese auch in den wachsenden Pflanzen machen, sodass wir die Gewebezüchtung überspringen kön- nen. Das würde Zeit sparen. Bei Arabidopsis geht das schon, aber bei anderen Pflanzen noch nicht.“ Neben dieser Grundlagenforschung beschäftigt sich de Maagd vor allem mit angewandter Forschung. Auch da wird CRISPR-Cas breit eingesetzt. „Wir schauen zum Beispiel, wie wir die Zuckerproduktion in der Tomatenpflanze anpassen können um den Geschmack zu verbessern. Wir versuchen auch die Haltbarkeit zu verbessern, sodass die Tomate weniger schnell weich wird. Außerdem beforschen wir die Tomatenpflanze selbst. Für viele Züchter wäre es zum Beispiel günstig, wenn die Pflanzen weniger Seitenzweige hätte, weil diese mit Handarbeit entfernt werden müssen.“ Ruud de Maagd, Forscher beim Pflanzenforschungsinstitut Wageningen Plant Research 30 LABinsights | November 2019
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