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Tipps zur Kultivierung von Mesenchymzellen
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Tipps zur Kultivierung von Mesenchymzellen

Während die Nachfrage nach roten Blutkörperchen weiter sinkt, steigt der Bedarf an weißen Blutkörperchen für die Entwicklung und Produktion von zellulären Therapien, wie beispielsweise der T-Zelltherapie gegen Krebs. Die Blutbank Sanquin richtet sich immer mehr auf weiße statt auf rote Blutkörperchen. Im Idealfall sollten kultivierte Zellen die gleichen Eigenschaf- ten haben wie Zellen, die sich im Körper des Patienten bzw. der Patientin entwickelt haben. Die Praxis der Entwicklung der Zelltherapie ist jedoch widerspenstig. So ist es beispielsweise wichtig, dass die kultivierten Zellen nicht nur über die richtigen Waffen verfügen, um beispielsweise einen Tumor anzugreifen, sondern auch über die richtige Mobilität.

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LEBENSWISSENSCHAFTEN Entwicklung von Krebstherapien bei Sanquin Tipps zur Kultivierung von Mesenchym- zellen Während die Nachfrage nach roten Blutkörperchen weiter sinkt, steigt der Bedarf an weißen Blutkörperchen für die Entwicklung und Produktion von zellulären Therapien, wie beispielsweise der T-Zelltherapie gegen Krebs. Die Blutbank Sanquin richtet sich immer mehr auf weiße statt auf rote Blutkörperchen. Redaktion: Els van den Brink | Fotografie: FOODnote Im Idealfall sollten kultivierte Zellen die gleichen Eigenschaf- ten haben wie Zellen, die sich im Körper des Patienten bzw. der Patientin entwickelt haben. Die Praxis der Entwicklung der Zelltherapie ist jedoch widerspenstig. So ist es beispielsweise wichtig, dass die kultivierten Zellen nicht nur über die richtigen Waffen verfügen, um beispielsweise einen Tumor anzugreifen, sondern auch über die richtige Mobilität. Dass diese Mobilität nicht so einfach zu erreichen ist, war eine Schwierigkeit, auf die Carlijn Voermans, Leiterin der Abteilung für Zelltherapie bei der Blutbank Sanquin, bei ihrer Forschung zu einer Zelltherapie auf der Grundlage von Mesenchymzellen stieß. Dies sind sehr junge Zellen, die im Körper zu Zellen heranreifen, die Teil von Carlijn Voermans, Leiterin der Abteilung für Zelltherapie bei der Blutbank Sanquin unterstützenden Geweben, wie Knorpel, Knochen und Fettge- webe, sind. Sie spielen unter anderem eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von Blutstammzellen und Knochenmarkzellen. Voermans: „Normalerweise wandern injizierte, blutbildende Stammzellen automatisch zurück ins Knochenmark, aber diese kultivierten Mesenchymzellen konnten dies nicht richtig. Als wir das untersuchten, sahen wir, dass sich die Zellen mehr drehten als zu wandern, und dass der Zellkern auch eine seltsame Form hatte; er hatte eine Art faltige Membran.“ Voermans, ihre Kollegen und Kolleginnen müssen noch herausfinden, wie sie das lösen können. Es könnte besser funktionieren, wenn sie nur bestimmte Teilmengen der mesenchymalen Zellen heranzüchten. Mikroskopische Bilder des Zellkerns von normalen mesodermalen Zellen (A) und des (faltigen) Zellkerns von kultivierten Mesenchymzellen (B). Die grüne Farbe stammt von Lamin A/C-Proteinen, Strukturproteinen aus einem Proteinnetzwerk unterhalb der Zellkernmembran, die die Form und Größe des Kerns bestimmen. Die blaue Farbe stammt von Dapi, einer Substanz, die Chromatin im Kern färbt. AB October 2019 | LABinsights 1
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