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Mit generalüberholten Geräten die Bienenpopulation unterstützen
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Mit generalüberholten Geräten die Bienenpopulation unterstützen

Direktor Herwin Smit möchte, dass sein Unternehmen zu einem grüneren Planeten beiträgt und dazu, das Leben der Menschen in Gebieten zu verbessern, die weniger wohlhabend sind als die Niederlande: „Es gibt immer mehr Ana- lysen wegen der Lebensmittelsicherheit und der Kontrolle von Trinkwasser, Medikamenten, usw.“. Die Nachfrage nach Analysegeräten steigt daher nicht nur hier, sondern auch in den zum Teil sehr armen nicht-westlichen Ländern. Viele Labore dort haben nicht die Mittel für neue Geräte. Es muss auch nicht immer Spitzentechnologie sein, denn die Löhne sind dort viel niedriger als hier. Die Fachkräfte dort kommen gut mit dem Angebot des Gebrauchtmarktes zurecht und können die Geräte mit eigenen spezialisierten Arbeitskräften warten oder reparieren.“

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Dieser Artikel wurde ursprünglich in LABinsights veröffentlicht www.labinsights.nl © maXus media NACHHALTIGKEIT NACHHALTIGKEIT Direktor Herwin Smit, Labrecycling: „Mit general- überholten Geräten die Bienenpopulation unterstützen“ Dank einer Initiative von Labrecyling wird ein Teil des Erlöses von wiederverwendeten Laborgeräten zum Wohle der Bienenpopulation verwendet. Die Einsammlung von hier abgeschriebenen, generalüberholten Geräten hilft auch armen Ländern, die einen großen Bedarf an Geräten haben, aber nicht in der Lage sind, neue Geräte zu kaufen. Redaktion: Vincent Hentzepeter | Fotografie: FOODnote Blumenland „Nach der General- überholung hat dieses Gerät einen Preis, der auch für ärmere Länder erschwinglich ist.” Direktor Herwin Smit möchte, dass sein Unternehmen zu einem grüneren Planeten beiträgt und dazu, das Leben der Menschen in Gebieten zu verbessern, die weniger wohlha- bend sind als die Niederlande: „Es gibt immer mehr Ana- lysen wegen der Lebensmittelsicherheit und der Kontrolle von Trinkwasser, Medikamenten, usw.“. Die Nachfrage nach Analysegeräten steigt daher nicht nur hier, sondern auch in den zum Teil sehr armen nicht-westlichen Ländern. Viele Labore dort haben nicht die Mittel für neue Geräte. Es muss auch nicht immer Spitzentechnologie sein, denn die Löhne sind dort viel niedriger als hier. Die Fachkräfte dort kommen gut mit dem Angebot des Gebrauchtmarktes zurecht und können die Geräte mit eigenen spezialisierten Arbeitskräften warten oder reparieren.“ Aus drei mach eins Als Beispiel nennt er GC- und HPLC-Systeme, die hier in der Regel innerhalb von 10 Jahren abgeschrieben werden und bei denen sich die Reparaturkosten irgendwann nicht mehr auszah- len. „Sie funktionieren oft noch gut, aber hier in den Niederlanden werfen wir sie weg oder geben sie der Recyclingstiftung RTA (Stichting Recycling Technologische Apparatuur). Wir finden das wirklich sehr schade.” Er fährt fort: „Labrecycling recycelt Chromatographiegeräte von Weltmarken wie Agilent, Waters, Shimadzu, Perkin Elmer und Thermo Fisher Scientific. Wir kön- nen drei alte HPLC-Systeme in ein oder zwei gut funktionierende Systeme verwandeln. Dadurch werden viele Komponenten wie- derverwendet, was Neuproduktionen überflüssig macht und die Umwelt schont. Nach der Überholung hat dieses Gerät einen Preis, der auch für ärmere Länder erschwinglich ist.” Und was ist mit den Bienen, wie profitieren sie von dieser Kreislaufstrategie? „Ich bin selbst Imker, deshalb weiß ich, wovon ich spreche. Ich habe eine besondere Leidenschaft für diese nützlichen Tiere. In den Niederlanden haben es die Bienen immer schwerer, einerseits durch die geringere Vielfalt der Flora und andererseits durch die Varroamilbe und Pestizide. Bienen sind von entscheidender Bedeutung für die Befruchtung vieler Gemüse- und Obstsorten. Um den Bienen zu helfen, unterstüt- zen wir den lokalen Bienenverein. Außerdem finanzieren wir die Kosten für die Aussaat und Nutzung von derzeit drei Parzellen Blumenwiese. Jedes Grünlandgrundstück wurde nun in eine blumenreiche Wiese umgewandelt, in der spezifische (Tracht-) Pflanzen wachsen können. Diese Pflanzen werden für Pollen und Nektar verwendet. Dazu gehören Kornblume, Futterrettich, Weißklee, Mohn, Bienenfreund und Sonnenblume. Es ist ein schöner, farbenfroher Anblick. Unternehmen können an diesem Blumenprojekt durch eine Mindestbeteiligung von 250 m2 teil- nehmen. Damit hilft man der Bienenpopulation und man erhält echten Honig, reine Natur.“ Nachhaltigkeit Er fasst zusammen: „In einer Welt, in der die Menschen immer mehr auf die Erde achten, ist Recycling ein erster Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Wiederverwendung von Materialien, Rohstoffen und sicherlich auch von Waren und Instrumenten wird daher immer wichtiger. Es wird viel Energie gebraucht, um neue Produkte herzustellen, und die haben auch einen hohen Preis. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, die Erde zu entlasten und gleichzeitig den Niederländern und Niederländerinnen ein besseres Lebensumfeld zu bieten.“ 24 LABinsights | Oktober 2019 Oktober 2019 | LABinsights 25
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